Coronavirus – Update 23. März

Update vom 23. März

Liebe Eltern,

In der Gesundheitsversorgung und der Pflege kann es aufgrund der aktuellen Krisensituation und der in diesem Rahmen ergriffenen Maßnahmen zu einem steigenden Personalbedarf kommen. In diesen beiden Bereichen besteht daher ab Montag, dem 23. März 2020 die Berechtigung zur Notbetreuung schon dann, wenn nur ein Elternteil in der Gesundheitsversorgung oder der Pflege tätig ist.

Die Gesundheitsversorgung umfasst beispielsweise neben Krankenhäusern, (Zahn-) Arztpraxen, Apotheken und den Gesundheitsämtern auch den Rettungsdienst einschließlich der Luftrettung. Hier geht es aber nicht nur um Ärzte und Pfleger, sondern um alle Beschäftigten, die der Aufrechterhaltung des Betriebs dienen: Dazu zählt etwa auch das Reinigungspersonal und die Klinikküche. Die Pflege umfasst insbesondere die Altenpflege, aber auch die Behindertenhilfe, die kindeswohlsichernde Kinder- und Jugendhilfe und das Frauenunterstützungssystem (Frauenhäuser, Fachberatungsstellen/Notrufe, Interventionsstellen).

Zu den sonstigen Bereichen der kritischen Infrastruktur – also den Bereichen in denen es auf beide Eltern ankommt – zählen insbesondere alle Einrichtungen, die der sonstigen Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung (von der Produktion bis zum Verkauf), des Personen- und Güterverkehrs (z. B. Fernverkehr, Piloten und Fluglotsen), der Medien (insbesondere Nachrichten- und Informationswesen sowie Risiko- und Krisenkommunikation) und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.

Bitte beachten Sie, dass sich aufgrund der Anpassungen auch die von Ihnen auszufüllende Erklärung zur Berechtigung zu einer Kinderbetreuung im Ausnahmefall (Notbetreuung) geändert hat.

Weitere Details finden Sie auf der Website des Staatsministeriums.


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Update vom 20. März

Liebe Eltern,

die Kriterien für die Inanspruchnahme der Notfallbetreuung wurden ausgeweitet.

Zu den Bereichen der kritischen Infrastruktur zählen nun ins besondere alle Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.

Grundvoraussetzung ist, dass beide Erziehungsberechtigte der Kinder, im Fall von Alleinerziehenden der Alleinerziehende, in Bereichen der Kritischen Infrastruktur tätig sind.

Erklärung zur Berechtigung zu einer Kinderbetreuung im Ausnahmefall

Sie müssen am ersten Tag der Notfallbetreuung ihr Kind persönlich vorbeibringen und der Schule die Bestätigung der jeweiligen Dienststelle zeigen.

Bitte informieren Sie die Schule vorab, damit die Anzahl der benötigten Lehrkräfte entsprechend eingeplant werden kann.

Vielen Dank im Voraus für Ihre Mithilfe.


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UPDATE vom 16. März

Der Unterrichtsbetrieb ist bis einschließlich der Osterferien eingestellt.

Schülerinnen und Schüler müssen dem Unterricht und jeglicher sonstigen schulischen Veranstaltung i.S.d. Art. 30 S.1 BayEUG ab Montag, den 16.03.2020 bis einschließlich Sonntag, den 19.04.2020 (Ende der Osterferien) fernbleiben; die Nichtteilnahme am Unterricht ist damit entschuldigt, § 20 Abs. 1 BaySchO. Die Allgemeinverfügung gilt auch für die Studierenden an den Staatsinstituten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Kultusministeriums


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UPDATE vom 11. März

Liebe Eltern ,
die Risikogebiete wurden ergänzt. Bitte beachten Sie die Updates für ganz Italien, sowie Teile von Frankreich.

Die aktuellste Übersicht der Risikogebiete finden Sie auf der Seite des RKI.

Kinder müssen bis einschließlich 14 Tage nach Rückkehr aus dem Risikogebiet zu Hause bleiben und dürfen nicht in die Schule.
Die Änderung gilt mit Wirkung des heutigen Tages.


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UPDATE vom 10. März

Liebe Eltern,
im Elternbrief vom 10. März 2020 finden Sie eine Zusammenfassung der aktuellen Lage an der Camerloher Schule.


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UPDATE VOM 7. März 2020

Das Bayerische Gesundheitsministerium hat am 6.3.2020 eine Coronavirus-Allgemeinverfügung zum Besuch von Schulen für Reise-Rückkehrer aus Risikogebieten wie Südtirol erlassen.

Unter anderem sieht die Allgemeinverfügung vor, dass Schülerinnen und Schüler, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet entsprechend der aktuellen Festlegung durch das Robert Koch-Institut (RKI) aufgehalten haben, für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr aus dem Risikogebiet keine Schule betreten dürfen. Ausreichend ist, dass die Festlegung des Gebietes als Risikogebiet durch das RKI innerhalb der 14-Tages-Frist erfolgt.
Weitere Details …


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UPDATES vom 6. März 2020

Die internationalen Risikogebiete wurden aktualisiert!
Südtirol (entspricht Provinz Bozen) in der Region Trentino-Südtirol wurde hinzugefügt (konkretisiert am 6.3.2020 um 14:45 Uhr).
Details zu Risikogebieten

Kinder die während die Faschingsferien oder danach in Südtirol waren, sollen nach Möglichkeit bis einschließlich 15.03.2020 vorsorglich zu Hause bleiben.


Das Bayerische Familienministerium hat die Empfehlungen für Eltern, deren Kinder eine Kita, eine Kindertagespflegestelle oder eine andere Gemeinschaftseinrichtung für Kinder und Jugendliche besuchen, aktualisiert.
Alle Details finden Sie im verlinkten Dokument.


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News vom 3. März 2020

Liebe Eltern,

in diesem Beitrag finden Sie weiterführende Informationen rund um das Coronavirus.

Alle Informationen finden Sie auch in dem zum Download bereitgestellten Merkblatt.

Am Endes des Beitrags finden Sie unter Punkt 4 eine Liste mit allgemeinen Links zum Coronavirus

Zum Wohle aller, bitte wir Sie eindringlichst sich an die entsprechenden Handlungsempfehlungen zu halten!

Vielen Dank in Voraus für Ihre Kooperation.


Risikobewertung des Robert Koch-Instituts (RKI) – Stand 28.02.2020

In Deutschland liegt die Zahl der bestätigten Infektionsfälle mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) noch im zweistelligen Bereich, mehrere Bundesländer haben Fälle gemeldet. Auf globaler Ebene handelt es sich um eine sich sehr dynamisch entwickelnde und ernst zu nehmende Situation. Mit einem Import von weiteren Fällen nach Deutschland sowie weiteren Übertragungen innerhalb Deutschlands muss gerechnet werden. Die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung wird in Deutschland aktuell als gering bis mäßig eingeschätzt. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.
Aktuelle Risikobewertung zu COVID-19


1. Wie verhalte ich mich, wenn ich gerade von einer Reise zurückgekehrt bin?
Hier ist wie folgt zu differenzieren:

  • Schülerinnen und Schüler, die mit unspezifischen Allgemeinsymptomen (wie z. B. Fieber, Muskelschmerzen, Durchfall) oder akuten respiratorischen Symptomen (z.B. Husten, Schnupfen) erkrankt sind und sich in den letzten 14 Tagen vor Symptombeginn in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sowie Schülerinnen und Schüler, die unter den o.g. Symptomen leiden und Kontakt zu einem COVID-19 Patienten hatten, sind begründete Verdachtsfälle. Diese Personen bleiben zuhause und setzen sich umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung oder kontaktieren den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (unter der Telefonnummer 116 117), um das weitere Vorgehen zu besprechen. Sollte nach Einschätzung des Hausarztes bzw. des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes eine Testung erforderlich sein, werden diese die Testung vornehmen.
  • Schülerinnen und Schüler, die innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem COVID-19 Erkrankten hatten, müssen sich, auch wenn sie keine der o.g. Symptome aufweisen, umgehend an ihr Gesundheitsamt wenden.
  • Schülerinnen und Schüler, die innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren, wird angeraten, unabhängig von Symptomen unnötige Kontakte zu vermeiden und, sofern das möglich ist, zu Hause zu bleiben. Die Schule ist umgehend darüber in Kenntnis zu setzen. In diesem Fall gilt die Nichtteilnahme am Unterricht als entschuldigt i.S.d. § 20 Abs. 1 BaySchO.

Maßnahmen, wie

  • Ausschluss einzelner Schüler vom Unterricht
  • Temporäre Schließung der Schule
  • Informationsweitergabe über die Hintergründe von Einzelfällen und Hinweise zum Verhalten an Lehrkräfte, Schüler, Erziehungsberechtigte u.a.

werden vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt nach einer Risikobewertung im Einzelfall veranlasst und von der Schulleiterin/dem Schulleiter umgesetzt.

Grundsätzlich gilt augenblicklich uneingeschränkt die Schulpflicht.

Hinweise zu Reiserückkehrern aus Risikogebieten sind dem aktuellen Merkblatt des Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und des RKI zu entnehmen, die unter folgenden Links zu finden sind:

Empfehlungen für Reisen nach / Rückreise aus Italien
Hilfestellung für den ÖGD zum Umgang mit Einreisenden aus Risikogebieten

Wer nicht aus einem Risikogebiet kommt und keinerlei Kontakt zu einem COVID-19 Erkrankten hatte, soll wie üblich bei Erkältungskrankheiten vorgehen und muss keine zusätzlichen Vorsichtsmaßnahmen beachten, außer der üblichen Hygienemaßnahmen.


2. Wie schütze ich mich und andere am Besten?

Die üblichen Hygieneempfehlungen beim Vorliegen von infektiösen Atemwegserkrankungen, wie z. B. bei der saisonalen Grippe, schützen auch vor einer Infektion mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2).


Händewaschen


Hygiene beim Husten & Niesen


Playlist des BZgA: „Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus“


3. Werden Schülerfahrten u.ä. durchgeführt?

Eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes aufgrund des Coronavirus liegt derzeit lediglich eingeschränkt für China vor. Darüber hinaus gibt es lokal einige Ein- und Ausreisverbote in Italien. Da sich dies kurzfristig ändern kann, empfehlen wir dringend, sich nach den aktuellen Informationen des Auswärtigen Amtes zu richten, vgl. Sie bitte Länderübersicht Auswärtiges Amt.

Die Entscheidung, ob Klassenfahrten, schulische Auslandsreisen u.ä. stattfinden, hat die Schule vor Ort zu treffen. Die Schulen haben hier unter Berücksichtigung der Umstände (insbes. Zielort und gegebene Situation, s.o.) zu entscheiden. Insbesondere muss geprüft werden, ob in Abstimmung mit dem jeweiligen Reiseunternehmen eine Umbuchung/Stornierung möglich ist. Für Gebiete, die ein Ein- bzw. Ausreiseverbot verhängt haben, dürfte dies problemlos möglich sei, da ein objektives Reisehindernis vorliegt. Für noch nicht gelistete Gebiete muss ein derartiges Hindernis verneint werden. Sofern eine Umbuchung/Stornierung nicht möglich ist, die Reise aber dennoch nicht angetreten wird, haben die Erziehungsberechtigten die Gebühren zu tragen.


4. Wo kann ich mich allgemein über das Coronavirus informieren?

Aktuelle Informationen des RKI zu COVID-19

FAQ des LGL zu COVID-19

FAQ des BZgA

FAQ des BZgA auf YouTube

Hinweise zu Risikogebieten

Informationsseite des BMG

Hinweise des StMUK

Coronavirus-Telefon-Hotline des LGL: 09131 6808-5101

Anschrift

Camerloher Grundschule
Camerloher Straße 110
80689 München
Telefon: 089/5682769-0