Schreiben wie die Mönche mit Federkiel und Rußtinte

Die 3e besucht die mittelalterliche Schreibwerkstatt des Stadtmuseums München

Am Mittwoch den 16. Oktober haben wir einen Ausflug zur Schreibwerkstatt des Stadtmuseums gemacht.

Wir haben gelernt, wie man im Mittelalter Tinte hergestellt hat: Die Mönche vermischten Wasser mit Ruß und Akazien-Harz. Das Harz von Obstbäumen kann man übrigens lutschen! Danach durften wir selbst mit einer Feder schreiben, das war gar nicht so leicht. Meistens wurden Gänsefedern verwendet. Eine Schreibfeder besteht aus Federkiel und Fahne.

Uns wurde auch erklärt, dass in Klöstern viele Bücher geschrieben wurden. Deshalb gab es Mönche, die besonders gut schreiben konnten, andere zeichneten. Einige stellten Farben her oder sammelten Schildläuse, die man für die Farbherstellung brauchte. Dazu mussten die Mönche auf Bäume klettern um nach ihnen zu suchen. Dann wurden sie getrocknet und man konnte schöne Farben herstellen. Es gab aber auch giftige Stoffe, aus denen Farben hergestellt wurden: beispielsweise Arsen. Daran sind Mönche sogar gestorben! Die Mönche schrieben auf Pergament, das aus der Haut von Kühen, Schafe oder Ziegen hergestellt wird.

Wer entdeckt unsere Rätsel kann sie erraten?                                                      Julian Ka. 3e (Okt. 2019)

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